Biomonitore für die Gewässerüberwachung

Universität Regensburg , Fakultät Physik

Chlamydomonas reinhardtii

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Aktuell:

Wir beschäftigen uns mit der Erforschung und Anwendung verschiedener Formen der Biolumineszenz. Im Vordergrund steht die Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Photosynthese. Alle grünen Pflanzen emittieren Fluoreszenzlicht während und nach der Belichtung. Bringt man Pflanzenzellen vom Hellen ins Dunkle, so kann man ein im Verlauf von etwa zwei Minuten langsam abnehmendes dunkelrotes Nachleuchten messen. Dieser Effekt ist als verzögerte Fluoreszenz (engl. Delayed Fluorescence,DF) bekannt.Wir haben verschiedene Meßgeräte auf der Basis der verzögerten Fluoreszenz entwickelt, die in der Gewässerkunde zur Überwachung des Phytoplanktongehalts und Schadstoffgehalts der Gewässer eingesetzt werden: Die Geräte befinden sich  in  einer Reihe von Gewässergüte-Meßstationen an Rhein und Donau im Einsatz.  Die Daten aus der  Meßstation des Bayerischen Landesamts für Wasserwirtschaft können über die  Internetseite  der Station  eingesehen werden.


Jürgen Putzger Letzte Änderung: 22.12.2003